Kindermund
Da Fabienne viel Zeit mit verschiedenen Erwachsenen verbringt, schnappt sie das eine oder andere Wort auf, dass sie dann irgendwann meistens falsch und völlig unverhofft anwendet. Von ihrer Tante Eva hat sie zusätzlich das Wortschöpfungs-Gen geerbt, mit dem sie immer wieder für Lacher bzw. verwirrtes Stirnrunzeln sorgt. Und, last but not least, sorgt sie mit ihrer offenen und kindlich ehrlichen Art immer wieder für ein Schmunzeln.
Meine Weisheiten:
Au!
Fabienne: Weisch du was Muni für Tier sind?
ich: Chüe.
Fabienne: Und Muh-Pferdchen?
ich: Au.
Fabienne: Was au? Tuet der öppis weh?
Warum auch einfach, wenns auch kompliziert geht.
Fabienne: Füf und füf git doch zäh, oder?
Ursina: Ja. Wie häsch jetzt das usegfunde?
Fabienne: Isch doch ganz eifach. Füf und vier git doch nüün. Und dänn no eis dezue git zäh. Also füf und füf.
Tadalatatau m m mmm m
Mami, findsch mis zweite Lieblingslied au cool?
Ja welles isch denn das?
Du kännsch das au, es gaht so: Tadalatatau m m mmm m!
Ich habs inzwischen herausgefunden. Aber ich lass euch jetzt auch noch ein bisschen raten
Fabiennes Buchstabenkenntnisse
Schoggimilch
Mami, es wär jetzt glaub langsam Ziit für Schoggimilch!
Ja aber meinsch nid, du bisch eh langsam chli z’alt für Schoggimilch?
Nei!
Aber für de Schoppe scho!
Nei!
Ja moll, eigentli scho.
Ja aber weisch, ich find d’Schoggimilch im Schoppe isch vill me delicious!
(Fabinne bzw. ihr Grossvater hat neu dieses zweisprachig sprechende Buch. )
Winternet
Ich muss eine Decke waschen, finde darauf aber keine Waschhinweise.
ich: wells fargo ach department phone number Ich lueg rasch im Internet.
Fabienne: Ja, s’Tänti weiss ja alles.
ich (leicht verwirrt): Ähm ja, aber ich luege jetzt glich im Internet.
Fabienne: Ja und s’Tänti wohnt ja im Winternet
Unicorn
Fabienne steht ja auf Einhörner. Tänti Eva hat uns gestern die DVD “Das letzte Einhorn” gebracht und ich hab Fabienne versprochen, dass sie den Film heute schauen darf.
1. Frage heute Morgen: «Mami, hani mit de Chrone gschlafe?»
2. Frage: «Jetzt dörfi doch de Einhorn-Film luege, gäll?»
3. Frage: «Einhorn heisst au Junicoooon, gäll?»
Mami völlig baff, Fabienne erklärt, dass bank of america california ach routing number sie das von einem Spiel auf dem iPhone weiss… Und da soll noch wer sagen, iPhone sei nichts für Kinder.
Schuhe
Christine (Tagesmutter) mit den Kindern am Einkaufen in der Gnossi. chase ach transfer how An der Kasse steht eine Dame mit hohen Schuhen.
Fabienne zu ihr: «Siiii, das isch doch nid bequäm, die trucked doch!»
(erzählt von K. Thüler, 22.2.2010)
Fabienne telefoniert
Ist zwar schon ein Weilchen her, aber ich hab beim Aufräumen folgende Notiz gefunden:
7. September 2008 (Fabienne also knapp 2-jährig)
(Fabienne mit dem Fotoapparat am Ohr)
Hallo Götti.
Götti isch da! (zu mir)
Gaht guet, Götti?
Ja, regions bank ach department phone number Raffawella au hoi!
Tschüss Götti.
Ufehänke Götti.
Glyptodon
Fluchen auf fabiennisch.
Ein suntrust ach control Ball will nicht so wie Fabienne (der Böse rollt einfach den Berg hinab!). Fabienne wird langsam wütend: «Du blöds [kurze Pause] GLYPTODON!»
Keuchhusten
Opa Wolf und Fabienne möchten einen Spaziergang machen.
Uzi: Fabienne, tüemer no Socke wsg hochburg-ach alegge für id Schue?
Opa: Ja, isch gschiider, süscht gits na Blaatere.
Fabienne. Genau. Oder Chüüchhueste!
Singen
Donnerstagmorgen, 8 Uhr. Höchste Zeit, dass Fabienne aufsteht. Ich denke, ich bin mal ein bisschen sanft und wecke sie ach point of contact mit einem Liedchen. Ich öffne also die Tür beginne zu singen, Fabienne liegt mit geschlossenen Augen im Bett (ich weiss aber, dass sie wach ist). Keine Reaktion. Nach ein paar Sekunden: «Hör uf singe, Mami!».
Hm, ich glaube, mit meiner Gesangskarriere wird das nichts …
Pommes Frittes
Nach einem schönen Morgen in Zürich bekommt Fabienne Pommes Frittes von Nordsee. Im Gegensatz zu den ganz dünnen, die wir jeweils zu ach automatic payment Hause haben, sind diese ganz dick.
Fabienne: «Mami, weisch was hätts i dene Pommes Frittes drin?»
ich: «Nei. Was denn?»
Fabienne: «Härdöpfelstock!»
Zählen
Fabienne mag Zahlen. Am liebsten die 8. Aber die 5 mag sie gar nicht. Sie zählt konsequent: 1 2 3 4 ach facility 6 7 8 9 . Evtl. weiss sie nicht, wie sie die 5 aussprechen soll: «Foif» wie ein Zürcher oder «Füüf» wie ein Rafzer.
Aber neuerdings zählt sie so: 1 2 3 3½ 4. Das liegt daran, dass ich ihr jeweils sage, sie werde jetzt dann erst mal 3½ und erst dann 4.
Yodas Ohr
Fabienne bringt mir ihre Yoda-Spielfigur free ach transfers und fragt, ob ich deren Ohr putzen könne.
ich: Was isch denn das? Isch da Zahnpasta drin?
Fabienne: Ja.
ich: Was macht denn die Zahnpasta im Yoda sim Ohr?
Fabienne: Ja die hätt ebe es Schlafplätzli gsuecht!
Dar-Vida
An einem heissen Sommer gehen wir in die Badi. Also ich gehe und Fabienne fährt mit ihrem Trottinett. Dabei zeige ich ihr die verschiedenen wsg hochburg-ach Felder.
ich: Lueg, das isch es Maisfäld.
Danach kommt eine Wiese und dann schon wieder ein Maisfeld.
ich: Fabienne, was isch denn das für es Fäld?
Fabienne: Au es Maisfäld!
ich: Genau! Und weisch au was das isch? (wir sind inzwischen bei einem Weizenfeld)
Fabienne: Ja! Das isch es Dar-Vida-Fäld!
Plural à la Fabienne
Ein Saurier – zwei Sauriääre (oder Saurière?)
Das isch eine bank ach – das sind zweiene
Spielen? Putzen!
Ausnahmsweise ist der Znachttisch heute mal schnell abgeräumt, wir liegen gut im Zeitplan. Ich wische noch die Spaghettireste unter dem Tisch zusammen und frage Fabienne, was sie denn noch machen möchte, weil wir ja noch viel Zeit haben, bis sie ins Bett muss.
Spielen? Büechli anschauen? Malen? Leimen? Nö, nix da…
«Ich suntrust ach fees wett no chli mit dir zäme wüsche!»
Wir einigen uns dann aufs Staubsaugen im Duett
Wortkreationen
Fabienne ist in einer sehr schöpferischen Phase was Wörter betrifft. Vor allem was Verben betrifft.
Beispiel: Fabienne ist gerade ein Löwe.
- U: Wo chunsch denn du här, Leu? Us em Dschungel?
- F: Nei, us em Zoo.
- U: Und was machsch denn du de ganzi Tag amigs im Zoo?
- F: Ja dänk umechaufle. (???)
Mami singt
Samstagmorgen. Mami hat zum Putzen eine ihrer Lieblings-CDs eingelegt und singt natürlich mit.
Fabienne: ach routing number verification «Muesch nid singe, Mami. – Dä chan das elai!»
Pause
Fabienne: Mami, bisch uf Buchs gange?
Mami: hsbc ach transfer Nei. Wär gaht amigs uf Buchs?
Fabienne: Dä Bapi!
Mami: Und was macht de Bapi det?
Fabienne: Pausä!
(André arbeitet in Buchs
)
Outfit
Wenn Fabienne im Schnäggehüsli ist, kommt sie mich jeweils mit Astrid an der Postautohaltestelle abholen nach der Arbeit. Normalerweise, schaut ach direct deposit sie mich kaum an. Nicht so diesen Montag: Fabienne dreht sich zu mir um (sie hat gerade noch mit Leni «geplaudert»), streicht mir über den Poncho und sagt: «Was häsch denn du da schöns aa, Mami?»
*schmelz* Da vergisst man gleich, dass man nachher wie immer über eine Viertelstunde braucht für den restlichen Heimweg
SOFORT ins Bett
Es ist mitten in der Nacht, Fabienne weint im Schlaf. Ich geh zu ihr, streichle ihr ein bisschen über den Kopf, nach kurzer Zeit sind nur noch vereinzelte leise Schluchzer zu hören. Ich sage dann: «Mami gaht jetzt wieder is Bett, isch guet?» Da stützt sie sich auf alle Viere, dreht ach transaction den Kopf zu mir und sagt: «Mami, gang Bett! SOFORT!!!»
Ich bin so baff, dass ich ihr wortlos gehorche
Sonntagsaktivität
Sonntagmorgen, 10 Uhr
André: Was mached mir hüt?
Ursina osp ach payment (schaut ratlos)
Fabienne: SPAGHETTI!
Chlini Dame!
Swissmom-Treffen im Starbucks. Gian klettert auf einen Tisch. Fabienne baut sich vor ihm auf und sagt ganz streng zu ihm: debit ach “Chum abe, chlini Dame!”
Wir Mütter kringeln uns fast vor Lachen… Gian war irgendwie nicht sonderlich beeindruckt, wahrscheinlich fühlte er sich schlicht nicht angesprochen

