Kindermund

Da Fabienne viel Zeit mit verschiedenen Erwachsenen verbringt, schnappt sie das eine oder andere Wort auf, dass sie dann irgendwann meistens falsch und völlig unverhofft anwendet. Von ihrer Tante Eva hat sie zusätzlich das Wortschöpfungs-Gen geerbt, mit dem sie immer wieder für Lacher bzw. verwirrtes Stirnrunzeln sorgt. Und, last but not least, sorgt sie mit ihrer offenen und kindlich ehrlichen Art immer wieder für ein Schmunzeln.

Meine Weisheiten:

Au!

Fabienne: Weisch du was Muni für Tier sind?

ich: Chüe.

Fabienne: Und Muh-Pferdchen?

ich: Au.

Fabienne: Was au? Tuet der öppis weh?

Publiziert am 14. April 2012 · noch kein Kommentar

 

Warum auch einfach, wenns auch kompliziert geht.

Fabienne: Füf und füf git doch zäh, oder?

Ursina: Ja. Wie häsch jetzt das usegfunde?

Fabienne: Isch doch ganz eifach. Füf und vier git doch nüün. Und dänn no eis dezue git zäh. Also füf und füf.

Publiziert am 27. Dezember 2011 · 2 Kommentare

 

Tadalatatau m m mmm m

Mami, findsch mis zweite Lieblingslied au cool?
Ja welles isch denn das?
Du kännsch das au, es gaht so: Tadalatatau m m mmm m!

Ich habs inzwischen herausgefunden. Aber ich lass euch jetzt auch noch ein bisschen raten ;-)

Publiziert am 5. November 2011 · 2 Kommentare

 

Fabiennes Buchstabenkenntnisse

Von meinem Vater dokumentiert:

Und nein, wir essen nicht dreimal die Woche im McDonalds!

Publiziert am 6. Oktober 2011 · ein Kommentar

 

Schoggimilch

Mami, es wär jetzt glaub langsam Ziit für Schoggimilch!
Ja aber meinsch nid, du bisch eh langsam chli z’alt für Schoggimilch?
Nei!
Aber für de Schoppe scho!
Nei!
Ja moll, eigentli scho.
Ja aber weisch, ich find d’Schoggimilch im Schoppe isch vill me delicious!

(Fabinne bzw. ihr Grossvater hat neu dieses zweisprachig sprechende Buch. )

 

Publiziert am 27. April 2011 · 2 Kommentare

 

Winternet

Ich muss eine Decke waschen, finde darauf aber keine Waschhinweise.

ich: wells fargo ach department phone number Ich lueg rasch im Internet.

Fabienne: Ja, s’Tänti weiss ja alles.

ich (leicht verwirrt): Ähm ja, aber ich luege jetzt glich im Internet.

Fabienne: Ja und s’Tänti wohnt ja im Winternet

Publiziert am 26. November 2010 · 2 Kommentare

 

Unicorn

Fabienne steht ja auf Einhörner. Tänti Eva hat uns gestern die DVD “Das letzte Einhorn” gebracht und ich hab Fabienne versprochen, dass sie den Film heute schauen darf.

1. Frage heute Morgen: «Mami, hani mit de Chrone gschlafe?»

2. Frage: «Jetzt dörfi doch de Einhorn-Film luege, gäll?»

3. Frage: «Einhorn heisst au Junicoooon, gäll?»

Mami völlig baff, Fabienne erklärt, dass bank of america california ach routing number sie das von einem Spiel auf dem iPhone weiss… Und da soll noch wer sagen, iPhone sei nichts für Kinder.

Publiziert am 26. September 2010 · ein Kommentar

 

Schuhe

Christine (Tagesmutter) mit den Kindern am Einkaufen in der Gnossi. chase ach transfer how An der Kasse steht eine Dame mit hohen Schuhen.

Fabienne zu ihr: «Siiii, das isch doch nid bequäm, die trucked doch!»

(erzählt von K. Thüler, 22.2.2010)

Publiziert am 31. Juli 2010 · noch kein Kommentar

 

Fabienne telefoniert

Ist zwar schon ein Weilchen her, aber ich hab beim Aufräumen folgende Notiz gefunden:

7. September 2008 (Fabienne also knapp 2-jährig)

(Fabienne mit dem Fotoapparat am Ohr)

Hallo Götti.

Götti isch da! (zu mir)

Gaht guet, Götti?

Ja, regions bank ach department phone number Raffawella au hoi!

Tschüss Götti.

Ufehänke Götti.

Publiziert am 30. Juli 2010 · noch kein Kommentar

 

Glyptodon

Fluchen auf fabiennisch.

Ein suntrust ach control Ball will nicht so wie Fabienne (der Böse rollt einfach den Berg hinab!). Fabienne wird langsam wütend: «Du blöds [kurze Pause] GLYPTODON

Publiziert am 3. Juli 2010 · ein Kommentar

 

Keuchhusten

Opa Wolf und Fabienne möchten einen Spaziergang machen.

Uzi: Fabienne, tüemer no Socke wsg hochburg-ach alegge für id Schue?

Opa: Ja, isch gschiider, süscht gits na Blaatere.

Fabienne. Genau. Oder Chüüchhueste!

Publiziert am 3. Juli 2010 · 2 Kommentare

 

Singen

Donnerstagmorgen, 8 Uhr. Höchste Zeit, dass Fabienne aufsteht. Ich denke, ich bin mal ein bisschen sanft und wecke sie ach point of contact mit einem Liedchen. Ich öffne also die Tür beginne zu singen, Fabienne liegt mit geschlossenen Augen im Bett (ich weiss aber, dass sie wach ist). Keine Reaktion. Nach ein paar Sekunden: «Hör uf singe, Mami!».

Hm, ich glaube, mit meiner Gesangskarriere wird das nichts …

Publiziert am 11. Februar 2010 · noch kein Kommentar

 

Pommes Frittes

Nach einem schönen Morgen in Zürich bekommt Fabienne Pommes Frittes von Nordsee. Im Gegensatz zu den ganz dünnen, die wir jeweils zu ach automatic payment Hause haben, sind diese ganz dick.

Fabienne: «Mami, weisch was hätts i dene Pommes Frittes drin?»

ich: «Nei. Was denn?»

Fabienne: «Härdöpfelstock!»

Publiziert am 17. Dezember 2009 · noch kein Kommentar

 

Zählen

Fabienne mag Zahlen. Am liebsten die 8. Aber die 5 mag sie gar nicht. Sie zählt konsequent: 1 2 3 4 ach facility 6 7 8 9 . Evtl. weiss sie nicht, wie sie die 5 aussprechen soll: «Foif» wie ein Zürcher oder «Füüf» wie ein Rafzer.

Aber neuerdings zählt sie so: 1 2 3 3½ 4. Das liegt daran, dass ich ihr jeweils sage, sie werde jetzt dann erst mal 3½ und erst dann 4. ;-)

Publiziert am 12. Dezember 2009 · ein Kommentar

 

Yodas Ohr

Fabienne bringt mir ihre Yoda-Spielfigur free ach transfers und fragt, ob ich deren Ohr putzen könne.

ich: Was isch denn das? Isch da Zahnpasta drin?
Fabienne: Ja.
ich: Was macht denn die Zahnpasta im Yoda sim Ohr?
Fabienne: Ja die hätt ebe es Schlafplätzli gsuecht!

Publiziert am 20. November 2009 · ein Kommentar

 

Dar-Vida

An einem heissen Sommer gehen wir in die Badi. Also ich gehe und Fabienne fährt mit ihrem Trottinett. Dabei zeige ich ihr die verschiedenen wsg hochburg-ach Felder.

ich: Lueg, das isch es Maisfäld.

Danach kommt eine Wiese und dann schon wieder ein Maisfeld.

ich: Fabienne, was isch denn das für es Fäld?

Fabienne: Au es Maisfäld!

ich: Genau! Und weisch au was das isch? (wir sind inzwischen bei einem Weizenfeld)

Fabienne: Ja! Das isch es Dar-Vida-Fäld!

Publiziert am 6. August 2009 · noch kein Kommentar

 

Plural à la Fabienne

Ein Saurier – zwei Sauriääre (oder Saurière?)

Das isch eine bank ach – das sind zweiene

Publiziert am 11. Juli 2009 · ein Kommentar

 

Spielen? Putzen!

Ausnahmsweise ist der Znachttisch heute mal schnell abgeräumt, wir liegen gut im Zeitplan. Ich wische noch die Spaghettireste unter dem Tisch zusammen und frage Fabienne, was sie denn noch machen möchte, weil wir ja noch viel Zeit haben, bis sie ins Bett muss.

Spielen? Büechli anschauen? Malen? Leimen? Nö, nix da…

«Ich suntrust ach fees wett no chli mit dir zäme wüsche!» 

Wir einigen uns dann aufs Staubsaugen im Duett :-)

Publiziert am 22. Juni 2009 · ein Kommentar

 

Wortkreationen

Fabienne ist in einer sehr schöpferischen Phase was Wörter betrifft. Vor allem was Verben betrifft.

Beispiel: Fabienne ist gerade ein Löwe.

  • U: Wo chunsch denn du här, Leu? Us em Dschungel?
  • F: Nei, us em Zoo.
  • U: Und was machsch denn du de ganzi Tag amigs im Zoo?
  • F: Ja dänk umechaufle. (???)
Weitere Beispiele folgen (wenn ich sie nicht gleich sofort aufschreibe, dann vergess ich sie gleich, weil chase ach transfer how long sie so keinen Zusammenhang mit schon bekannten Wörtern haben).
Fabienne klettert im Garten aufs Steinbänkli und sagt: «Ich tuen jetzt ufe flumfle»
Publiziert am 20. Juni 2009 · noch kein Kommentar

 

Mami singt

Samstagmorgen. Mami hat zum Putzen eine ihrer Lieblings-CDs eingelegt und singt natürlich mit.

Fabienne: ach routing number verification «Muesch nid singe, Mami. – Dä chan das elai!»

Publiziert am 15. Juni 2009 · ein Kommentar

 

Pause

Fabienne: Mami, bisch uf Buchs gange?
Mami: hsbc ach transfer Nei. Wär gaht amigs uf Buchs?
Fabienne: Dä Bapi!
Mami: Und was macht de Bapi det?
Fabienne: Pausä!

(André arbeitet in Buchs :-) )

Publiziert am 13. November 2008 · ein Kommentar

 

Outfit

Wenn Fabienne im Schnäggehüsli ist, kommt sie mich jeweils mit Astrid an der Postautohaltestelle abholen nach der Arbeit. Normalerweise, schaut ach direct deposit sie mich kaum an. Nicht so diesen Montag: Fabienne dreht sich zu mir um (sie hat gerade noch mit Leni «geplaudert»), streicht mir über den Poncho und sagt: «Was häsch denn du da schöns aa, Mami?»

*schmelz* Da vergisst man gleich, dass man nachher wie immer über eine Viertelstunde braucht für den restlichen Heimweg ;)

Publiziert am 30. Oktober 2008 · noch kein Kommentar

 

SOFORT ins Bett

Es ist mitten in der Nacht, Fabienne weint im Schlaf. Ich geh zu ihr, streichle ihr ein bisschen über den Kopf, nach kurzer Zeit sind nur noch vereinzelte leise Schluchzer zu hören. Ich sage dann: «Mami gaht jetzt wieder is Bett, isch guet?» Da stützt sie sich auf alle Viere, dreht ach transaction den Kopf zu mir und sagt: «Mami, gang Bett! SOFORT!!!»

Ich bin so baff, dass ich ihr wortlos gehorche ;-)

Publiziert am 28. September 2008 · noch kein Kommentar

 

Sonntagsaktivität

Sonntagmorgen, 10 Uhr

André: Was mached mir hüt?

Ursina osp ach payment (schaut ratlos)

Fabienne: SPAGHETTI!

Publiziert am 28. September 2008 · noch kein Kommentar

 

Chlini Dame!

Swissmom-Treffen im Starbucks. Gian klettert auf einen Tisch. Fabienne baut sich vor ihm auf und sagt ganz streng zu ihm: debit ach “Chum abe, chlini Dame!”

Wir Mütter kringeln uns fast vor Lachen… Gian war irgendwie nicht sonderlich beeindruckt, wahrscheinlich fühlte er sich schlicht nicht angesprochen ;-)

Publiziert am 27. September 2008 · noch kein Kommentar